Annaberg als Etappe der 6. A. D. A. C.-Reichsfahrt 1926

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 37, 12. September 1926, S. 1

Ziel und Tankplatz oberhalb der Festhalle (Photo Knauth-Annaberg)
Kurt Starke-Annaberg mit seiner Gattin und seinem Mitfahrer Winkler jr.-Annaberg, der einzige Teilnehmer aus dem Obererzgebirge an der A. D. A. C.-Reichsfahrt, erhielt die broncene A. D. A. C.- Medaille, A. D. A. C-Pokal und -Plakette, sowie verschiedene Industriepreise.
(Photo Edelmann-Annaberg)
Dr. Krüger-Dresden, der Vorsitzende des Gaues Sachsen vom A. D. A. C. mit den Zielrichtern und einigen Funktionären am Ziel. (Photo Edelmann-Annaberg) Mitte: Dr. Krüger, Gauvors., 5. v. r.: Swoboda, Vors. des A.D.A.C.-Bezirkes Chemnitz

Die A. D. A. C.-Reichsfahrt, welche am 30. August 1926 in Braunschweig ihren Anfang nahm, berührte am 2. September 1926 Annaberg, welches als einzige sächsische Stadt Etappe war. Von 123 gemeldeten Wagen fanden sich 114 Wagen am Start ein. Auf der ersten Etappe schieden 14 Wagen aus. In Annaberg wurden von 98 eintreffenden Wagen 96 gewertet. Das Ziel in Düsseldorf erreichten nach zwei weiteren Tagesetappen 66 (rund 40% Ausfall) Wagen das Ziel. Davon blieben 36 Wagen ohne Strafpunkte. In Annaberg, wo sich am 2. September 1926 ein riesiger Verkehr abspielte, gewann man einen tiefen Eindruck von der Bedeutung dieser Fahrt, welche den Beweis erbrachte, daß die deutschen Fabrikate in Leistung und Qualität auf unseren Straßen den fremden Maschinen überlegen sind. Die deutschen und englischen Gummis zeigten sich den amerikanischen nicht gewachsen.