Das Annaberger Fleischerviertel.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 21, 23. Mai 1926, S. 5 Von der Wiesenstraße aus gesehen, bemerkte man bis um das Jahr 1892, unten am Stadtbach liegend, das sogenannte „Roscher-Häuschen”, dessen Grundmauern heute noch im Innern des Schuttablade-Platzes ruhen. Darüber erhebt sich das „Malzhaus”, — von Herzog Georg 1510 als Kornhaus erbaut und 1540 vom … Weiterlesen

Die Annaberger „Kät” von ehemals.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 21, 23. Mai 1926, S. 1 In einer Woche steht Annaberg wieder im Zeichen der „Kät”. Seit dem Jahre 1519 wird sie alljährlich (nur die Zeiten des dreißigjährigen Krieges und des Weltkrieges bildeten Ausnahmen) als ein Volksfest des ganzen Obererzgebirges gefeiert. Sie ist hervorgegangen aus der Wallfahrt zum Friedhof St. … Weiterlesen

Das älteste Haus Annabergs.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 19, 9. Mai 1926, S. 2 Außer unserer St. Annenkirche und den zu Wohnzwecken eingerichteten Stadtmauertürmen der Grundstücke Buchholzer Str. 36, Scherbank 34, Kleine Sommerleite 57 und 31, sowie Hermannstraße und Promenadenweg scheint sich in der Stadt kein Gebäude erhalten zu haben, welches in seinen Grundmauern sich aus der Gründungszeit … Weiterlesen

Annaberg vor 100 Jahren.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 15, 11. April 1926, S. 1 Vor hundert Jahren! Friedlich liegt – vom Schottenberge aus gesehen – die Stadt vor uns, überragt von dem in ungewohnter Perspektive erscheinenden Pöhlberg. Darunter erblicken wir das Schützenhaus mit der scharf gekennzeichneten Vogelstange und ein Stückchen abwärts das „Benkertgut”. Vor dem Buchholzer Tore zeigt … Weiterlesen